Hier ein paar (unbearbeitete) Bilder des Nachthimmel über Manapouri. Im Doubtfull Sound waren die Sterne noch beeindruckender, aber auf einem wackelnden Schiff sind langzeitbelichtete Bilder nicht scharf zu bekommen 😉
Te Anau und Milford Sound
Nach Queenstown gings nach Te Anau. Nach dem Trubel in der Touristenhauptstadt von Otago haben wir wieder ein kleines verschlafenes Nest im Nationalparkgebiet bereist. Von hier aus haben wir uns einen Tag lang die Gegend des Milford Sound angesehen. Nach einer Bootfahrt durch den Sound haben wir noch die Key Summit Wanderung gemacht und ziemlich dreiste Keas bestaunt.
Die Meinung über die Keas geht bei uns beiden etwas auseinander 🙂 Paul findet die sehr süß, Christina schimpft immer mit ihnen, wenn sie ihr oder unserem Auto zu nahe kommen. Als sich drei von ihnen auf unser Auto gesetzt haben während wir beim Homer Tunnel auf das grüne Ampelsignal warteten, wars vorbei mit Christinas Sympathien für sie. Zum Glück kam ein anderes, Auto, das sie dann noch interessanter fanden. Es war dann aber sehr lustig anzusehen, wie sich die nächsten mit dem Problem herumgeärgert haben. Deren Auto war nur viel höher und sie mussten mit 6 Keas kämpfen 😀
Bei unserer Wanderung hatten wir einen beeindruckenden Ausblick auf Mount Christina.
Eines der Highlights unserer Reise steht uns jetzt kurz bevor. Wir werden morgen eine Doubtfull Sound Tour im Schiff mit üÜbernachtung am Schiff machen. Danach gehts auf die Stewart Island – zu den Kiwis.
Queenstown
Queenstown war aufregend. Seit Wellington waren wir endlich mal wieder in einer kleinen Stadt, die uns sehr gut gefallen hat. Es war unheimlich viel los, gab tolles Essen und schöne Plätze. Man kann hier so gut wie alles machen: Heli- und Flugzeugrundflüge, Fallschirm- und Bungeesprünge, Jetboattouren und Paragleiten. Wir haben uns für eine Jetboattour durch den Shotover River angemeldet. Man fährt mit einem kleinen Boot, das zu einem großen Teil aus einem 700 PS Jetmotor besteht, durch einen kleinen Canyon – es war wirklich aufregend, vor allem die 360° Drehungen.
Queenstown hat aber auch kulinarisch einiges zu bieten. Alleine Fergburger ist einen Besuch wert. Nach insgesamt zwei Besuchen haben wir vier Burger ausprobiert und waren restlos überzeugt, einen der besten Burgerläden ever (ever, ever…) besucht zu haben. Aber auch Fergbaker nebenan sollte man probieren. Endlich haben wir mal eine gute Pie gegessen.
Christina hat besonders an dem Queenstown Garden Gefallen gefunden, war aber auch nicht anders zu erwarten. Übernachtet haben wir an einem sehr schönen kleinen See östlich der Stadt. Lustig sind auch die oftmals sehr kreativen neuseeländischen Postkästen – „Save our mailboxes“.
Die Flucht vor dem schlechten Wetter – ab nach Wanaka
„morgen solls regnen…“, fast aber nicht ganz. Kam aber mit einem Tag Verspätung.
Am Weg zum Franz-Josef-Glacier hatten wir gutes Wetter. Wir haben Zwischenstopps in Greymouth und Hokitika gemacht und uns über das schöne Wetter gefreut. In Hokitika gibts den Sunsetpoint. In Gegen Abend sind wir zur Okarito Lagoon gefahren und haben uns unser wohlverdientes Abendessen zubereitet. Steak. Lecker wars. Nur unsere besten Freunde, die Sandflies, haben uns etwas zu gern gehabt…
Während dem Paul gekocht hat, hat Christina nach Kiwis und anderen Vögeln Ausschau gehalten und hat auch viele gesehen, nur leider keinen Kiwi… Wir hoffen auf Stewart Island…
Weiter gings zum Franz-Josef-Glacier. Am Abend hatten wir eine tolle Aussicht auf die Gletscher. Wir haben uns noch schnell einen Ort zum Übernachten gesucht und auf eine Wanderung am nächsten Tag gefreut – nix da, es begann zu regnen. Es hat so fürchterlich geregnet, dass unser Auto in einer riesen Pfütze – fast einem See – aufgewacht ist. Man hat kaum 50 Meter weit gesehen… Das neben uns gestern noch ein Gletscher war, konnten wir nicht glauben… Aus unserem Plan, wandern zu gehen, wurde also nichts. Da der Wetterbericht keine Besserung in den nächsten Tagen vorhersagte, haben wir uns entschieden, ins Landesinnere, dem guten Wetter hinter herzufahren.
Zuerst nach Haast (mit Lammburger-Mittagspause :), dann über den Haast-Pass und weiter nach Wanaka. Da haben wir den Tag mit einer kleinen Wanderung auf den Mt. Iron und einem Spaziergang am Lake Wanaka abgeschlossen. Wanaka an sich ist eine süße kleine Stadt. Für neuseeländische Verhältnisse sogar etwas größer, mit mehreren Cafés und Restaurants. Weiter gings dann nach Queenstown.
Kaikoura und die Pancake Rocks
Nach dem Wandertag haben wir uns auf Grund eines Tipps nach Kaikoura begeben. Da sieht man angeblich auf alle Fälle Delphine. Nix da… Keine Delphine… Aber immerhin hat sich auf dem Weg dahin einer der seltenen neuseeländischen Züge gezeigt und jede Menge Robben. In Kaikoura haben wir uns wieder eine kleine 10 km Wanderung – Peninsula Walkway – gegönnt, was unsere Füße im Nachhinein nicht so super gefunden haben. Das Lustige an dem Walk waren die Robben, die sind an mehreren Stellen im Weg gelegen und eine davon wurde aktiv bewacht.
Nach einer Nacht auf einer umgebauten Pferdekoppel neben einem irischen Pub samt leckeren Kilkenny haben wir nach Frühstück am Strand die gesamte Insel durchkreuzt und sind so über den Lewis-Pass nach Westport und weiter zu den Pancake Rocks gefahren. Wir haben also den Pazifik und die Tasmansee an einem Tag gesehen. Die Fahrt an sich war wie fast alles hier wunderschön und für unsere Füßchen sehr entspannend.
Die folgenden phantasievollen Felsen wollen wir euch auch nicht vorenthalten:
Zum Abschluss der heutigen Blogging-Session: Uns gehts gut, morgen solls regnen. Wir freuen uns über jeden weiteren Tag hier 🙂
Auf in den Süden zum Abel Tasman National Park
Wie schon erwähnt hatten wir eine erstaunlich ruhige Fährfahrt durch die Cook-Straße und den Queen-Charlotte-Sound. Wie immer war das große Schiff Pauls Highlight des Tages. Für den nächsten Tag hatte wir eine längere Wanderung im Abel Tasman National Park geplant. Daher sind wir noch ein Stück in diese Richtung gefahren, um halbwegs in der Nähe zu übernachten.
Unsere Tageswanderung begann mit einer Wassertaxifahrt zur Bark Bay begonnen und hat nach ca. 29 km – Christina wollte unbedingt einen Umweg zu den Cleopatra Pools gehen (+5 km) – wieder im Startdorf Marahau geendet. Die Wanderung war wirklich wunderschön, das Wetter war hervorragend – das Warten in Wellington hat sich ausgezahlt.
Nach der Wanderung gings zu einem nicht zufriedenstellenden KFC-Besuch… Danach hat uns das Sandmännchen abgeholt 😉
Wellington, länger als erwartet
Hallo mal wieder,
wir sind in Wellington. Das Wetter war die letzten Tage sehr stürmisch und wechselhaft, daher wurde unser Aufenthalt hier unfreiwillig um ein paar Tage verlängert. Grund, die Fährlinien zwischen den Nord- und Südinsel (Cook Straße) verkehrte Donnerstag und Freitag nicht, da es angeblich bis zu 13m hohe Wellen gab und es zu gefährlich gewesen wäre – 13 Meter hohe Wellen sind wohl auch zu viel für große Schiffe. Am Samstag waren alle Fähren ausgebucht, so haben wir uns einen Platz für Sonntag in der Früh ergattern können.
Der Weg nach Wellington war aufregend. Die Küstenstraße ging nur ein paar Meter über dem Mehr entlang. Bei jeder größeren Welle hatte man das Gefühl die Scheibenwischer einschalten zu müssen 😉
Positiver Nebeneffekt: wir hatten anstatt eines Tages nun 3 Tage um Wellington kennen zu lernen…. eine der besten Fügungen bisher. Wellington ist nicht nur als Stadt sehr schön, sondern bietet auch kulinarisch wahnsinnig viel! – Genau nach Pauls Geschmack. Wir waren am Freitag auf einem Night Market mit unheimlich vielen Essensständen – überall gab es was anderes zum Essen. Meist asiatisch und wahnsinnig lecker! Am Samstag haben wir dann den Capital Market entdeckt….. Paul würde am liebsten sofort hier einziehen.. Viele Stände mit unterschiedlichsten Gerichten, besonders erwähnenswert sind die Chinesischen Crepes – das wahrscheinlich beste asiatische Gericht der letzten Monate!
Neben dem Essen haben wir uns in Wellington in den letzten Tagen auch die Weta Caves angesehen. Dabei handelt es sich nicht um eine Höhle, sondern um ein sehr bekanntes Film Studio aus Neuseeland. Weta hat die „Herr der Ringe“ Filme mitgestaltet, bei den Avengers mitgewirkt, die Chroniken von Narnia zum Leben erweckt, Avatar erschaffen und noch an vielen weiteren Filmen mitgewirkt.
Die Stadt an sich ist wunderschön. Vom Mount Victoria aus überblickt man große Teile der Stadt samt dem kleinen Flughafen, auf dem, trotz des fürchterlich schlechten Wetters sehr viel los war. Hätte das Wetter nicht mit Hagel am Mt. Viktoria auf uns reagiert, wären wir da sicher länger als 15 Minuten verharrt 😉 Der Stadtkern ist sehr überschaubar und damit super zu Fuß zu erkunden. Das Museum von Neuseeland „Te Papa“ ist sehr groß und frei zugänglich und so haben wir uns dort eine Zeit lang vor dem Sturm und Regenwetter versteckt. Dann sind wir mit unseren Regenjacken und dem hiesigen Cable Car zum botanischen Garten gefahren und hindurch spaziert.
In und rund um Wellington wurden viele Szenen aus „Herr der Ringe“ gedreht. Einige davon haben wir besucht, allerdings ist davon natürlich nichts mehr all zuviel im Originalzustand. In Rivendell, auch Bruchtal genannt, gibt es noch einen Torbogen der Elbenstadt. Aber auch der wurde nachträglich von der Regionalverwaltung da aufgestellt. Wir waren in den Gärten von Isengard und spazierten durch den Wald, in den die Hobbits im ersten Film vor dem Nazgûl geflüchtet sind.
Wir hatten sehr angenehme Tage hier in Wellington, sind sehr wenig Auto gefahren und übernachteten fast mitten in der Stadt. Alleine wegen den kulinarischen Köstlichkeiten müssten wir hier eigentlich noch länger bleiben… Aber die Südinsel hat auch noch so viel zu bieten, dass wir die Fährfahrt morgen kaum noch erwarten können! Auch wenn Christina auf Schiffen oft seekrank wird…..
Liebe Grüße, Christina und Paul
Stinkende Quellen und verschneite Vulkane
Nach unserem Ausflug ins grüne Hügelland von Mittelerde ging weiter Richtung Schicksalsberg – Mount Ruapehu. Zwischendurch haben wir ein paar Orte besucht, an denen wir Christinas gefürchteten Schwefelgeruch nicht entkommen konnten. Rotorua, bekannt für seinen typischen Schwefelsauerstoffgeruch, gilt als Kurort. Wir können uns absolut nicht vorstellen wie man hier entspannen soll, wobei, vielleicht gewöhnt man sich mit der Zeit ja an den Geruch. Wir haben uns den Lake Rotorua mit seiner milchigen Schwefelfarbe angesehen und sind dann noch zum Green und Blue Lake gefahren, wobei wir farblich keine markanten Unterschiede erkennen konnten. Mag sein, dass das mit dem etwas regnerischen, bewölkten Wetter zu tun hatte. Das Wetter ändert sich hier (gefühlt) alle 15 Minuten, blauer Himmel – Regen und Sturm – Sonnenschein – leicht bewölkt…..
Besonders toll fanden wir die Mud Pools, wir haben versucht, die spritzenden Schlammhügelchen für euch so gut es geht auf Bildern einzufangen. Dann begaben wir uns zu einem wirklich großartigen Campingplatz, dem „Waikite Valley Thermal Pools Campground“ Zum Stellplatz bekam man unbegrenzten Zugang zu den Pools bis 21 Uhr am Abend und ab 6 Uhr in der Früh – sobald die Pools wieder mit frischem warmen Wasser gefüllt waren. Das Beste war, das Wasser hat nicht nach Schwefel gerochen!!!!
Nach einem entspannten Besuch der Pools in der Früh, fuhren wir weiter Richtung Taupo und erkundeten uns nach der Wetterlage am „Tangariro Alpine Crossing“-Weg, eine Tageswanderung, die wir wirklich gerne gemacht hätten. Leider sah es wettertechnisch sehr schlecht aus und wir beschlossen, dass wir irgendwann zurückkommen müssen um diesen Wanderweg zu gehen. Die Jahreszeit bring in den Bergen noch sehr viel Schnee und schlechtes Wetter mit sich. Eine Hubschrauberrettung – wie sie in den letzten Tagen von vielen Wanderern beansprucht wurde – wollten wir dann doch vermeiden…
Wir fuhren trotzdem in den Tongariro Nationalpark und sahen uns die beeindruckenden Vulkane, mit ihren schneebedeckten Spitzen aus der Ferne an und machten eine kurze zweistündige Wanderung. Dieser Spaziergang durch Mordor hat uns keinerlei Orksichtigungen beschert, wir wissen jetzt allerdings wie Sauron seinen Schicksalsberg in der „off bad boy season“ benutzt – er finanziert sich in mageren Zeiten durch den Betrieb eines Skigebiets… Auch der Böseste von Mittelerde muss über den Winter kommen. Und Noch eine Einnahmequelle – Sauron scheint das Grand Budapest Hotel zu betreiben. Wirklich beeindruckend.
Weiter gings dann entlang des Wanganui National Park in Richtung Wanganui, da haben wir auch übernachtet.
Liebe Grüße, Paul und Christina






























































































































































































