Nach einer doch seeeeehr langen Reise bin ich gesund und müde in Wien angekommen.
Liebe Grüße Pauli
Kanada und NW-USA
Vancouver
Hallo hallo,
Der Grenzübertritt zurück nach Kanada war genauso unkompliziert wie der Grenzübertritt in die USA, hat aber nur 15 Minuten gedauert. Nachdem wir die Standardfragen „Was haben Sie da gemacht? Wie lange waren Sie da?…“ beantwortet haben, durften wir zurück ins Land der Bären und des Ahornsirups.
Nördlich von Vancouver haben wir noch am selben Tag eine Hängebrücke besucht und sind wieder einmal ein bisschen gewandert. Wir mussten den letzten Tag mit unserem Auto ja ausnutzen und „North-Van“ wie es hier genannt wird besuchen, leider war das Wetter nach der Wanderung eher mittelprächtig, weshalb wir die Landschaft eher durch die Fensterscheiben unseres Kia Souls beobachtet haben.
Am nächsten Tag haben wir uns etwas Besonders einfallen lassen. Zufußgehen war uns zu langsam, deshalb haben wir den Stanley-Park per Tandem erkundet 🙂 das war toll!
In Vancouver gibt es auch kulinarisch wahnsinnig viel zu entdecken! Von vietnamesischen Suppen über das beste Frühstück unserer ganzen Reise, jawohl, Pauls amerikanischer Traum von einem Frühstück wurde in Kanada wahr! Für Christina gab’s den besten French Toast, den wir auf unserer bisherigen Reise gegessen haben.
Ein weiteres Highlight hat Sonntagabend stattgefunden! Bei Pizza, Cocktails und Bier haben wir uns die erste Folge der neuen (5.) Staffel von Game of Thrones in einem Lokal!
Unsere gemeinsame Erkundung Nordamerikas endet mit diesem Beitrag, da Paul leider schon nach Hause muss, Christina wird noch ein bisschen länger berichten (vielleicht sieht sie ja noch Wale und Bären 🙂
Liebe Grüße
Paul und Christina
Future of Flight und ganz viele Blumen
Der Weg zurück in Richtung Norden hat uns heute zu zwei sehr unterschiedlichen Orten gebracht.
Zuerst an den wohl technischsten Ort unserer Reise, wir haben das Future of Flight Center von Boeing besucht 😀 Dabei handelt es sich nicht um ein Museum für Luftfahrt sondern um eine Ausstellung über die neuesten Errungenschaften von Boeing sowie eine Führung im Boeing-Werk, wo Flugzeuge wie die Boeing 747, 777 und 787 gebaut werden! It was awesome!!!!! Leider gibt es davon keine Bilder, man durfte keine machen… Die Halle in Everett, in der wir waren, ist übrigens die größte Produktionshalle der Welt (nach dem Volumen). Zudem haben wir dort einen sehr einzigartigen Flieger beim Start gesehen, den Dreamlifter. Was ist das? Das ist ein Transportflugzeug für Flugzeugteile, nämlich Teile des Dreamliners (787), diese werden mit diesem Flieger hier angeliefert und dann zusammengesetzt. Alleine dieser Start war diesen Ausflug wert!
Nach diesem Ausflug sind wir noch weiter in Richtung kanadischer Grenze gefahren und haben uns am Weg das Tulpenfestivall angesehen, bei dem es unzählige Arten von wunderschönen Tulpen gab.
Das Wetter war heute spitze, wir hatten eine unglaublich weite Sicht zu den Gletschern des Olympic Nationalparks, zu Mt. Rainer und Mt. Baker und zu der Bergkette die Washington State in Ost und West teilt.
Seattle
Oh Leute, Seattle ist eine wunderbare Stadt!
Größer, höher und steiler als Portland. Wenn man auf der „Interstate 5“ entang nach Seattle fährt, wird man von einer beeindruckenden Skyline empfangen, dann fällt einem sofort der sehr, sehr dichte Verkehr auf, nur gut, dass unser Hotel direkt neben dem Zug in die Innenstadt gelegen ist 😉 Was uns auf dem Weg in die Stadt besonders aufgefallen ist, ist eine Fahrspur, die nur für Autos mit 2 oder mehr Personen gedacht ist. Auf dieser Spur war deutlich weniger los, während die anderen im Stau standen.
In Seattle haben wir eine Walking Tour gemacht. Sowas könne wir einfach nur empfehlen, man erfährt einfach so viel, wenn man herumgeführt wird ;). Danach haben wir uns einen Kaffee im 40. Stockwerk des Columbia Center gegönnt – ganz amerikanisch, mit Strohhalm – Starbucks gibt es in Seattle einfach überall!
Natürlich haben wir auch bei der Space Needle vorbeigeschaut und uns zum Kerry Park hinauf gekämpft. Eine unglaubliche Aussicht hat man dort! Es ist total schön dort, alles blüht und wir hatten schönes Wetter (zum Glück, denn in Seattle regnet es echt oft)
Dann kam Pauls Highlight des Tages…. und nein, es ging einmal nicht ums Essen … sondern… wir… sind… MONORAIL gefahren! Jawohl, in Seattle gibt es eine Monorailstrecke, die genau zwei Stationen hat. Diese wurde für die Weltaustellung gebaut und fährt immer noch. Eine tolle Erfahrung war das, sollte jeder mal machen 😉
Seattle ist super, wir wollen hier auf jeden Fall nochmal vorbei schauen!
Spacy einschienige Grüße, Paul und Christina
Columbia River Ausflug
Hey Leute, wir haben wieder ein paar Geschichten zu erzählen 🙂
Nach Portland haben wir einen Ausflug in Richtung Westen, entlang des Columbia Rivers, gemacht. Wir folgten hier dem „Historic Columbia River Highway U.S. Route 30“ bis Hood River. Die Region ist wunderschön, wir haben unzählige Wasserfälle passiert und sind auf kleinen Wegen durch die Natur gewandert. Es gibt an jeder Ecke Viewpoints, die einem grandiose Ausblicke auf den Columbia River gewähren. Knapp vor River Hood haben wir uns noch einen recht großen Staudamm angesehen – Bonneville Lock and Dam. Im dortigen Informationszentrum gibt es Sichtfenster, die dazu dienen, Lachse zu sichten. Die meisten Fische kommen zwar erst ab Mai dort vorbei, doch Paul hatte das Glück, dass ihm schon jetzt einer vor die Nase geschwimmen ist :D.
Ab Hood River sind wir in Richtung Mt. Hood abgebogen, dem größten Berg von Oregon. Diese Region ist Obstanbaugebiet und die Bäume Standen in voller Blüte. Tausende, weiß blühende Apfel- und Birnenbäume waren zu sehen, ein wahnsinnig toller Anblick!
Mt. Hood war leider nicht zu sehen, er war komplett von grauen Wolken umhüllt … Deshalb sind wir früher in Richtung Seattle aufgebrochen und haben uns dort eine Unterkunft gesucht.
Grüße, Paul und Christina
Portland
Hallo liebe Leute,
wir sind gerade in Portland und übernachten hier das erste Mal zwei Nächte in einer Unterkunft 🙂 Portland gefällt uns super! Portland Downtown ist nicht wahnsinnig groß, deshalb lässt es sich sehr gut zu Fuß erkunden. Es gibt auch eine kurze Seilbahn, durch die bekommt man einen tollen Blick auf die Skyline von Portland. In Portland gibts übrigens den kleinsten Park der Welt (mit kleinem Baum, Bild 11).
Das Tollste hier ist aber auf alle Fälle das Essen! Angefangen haben wir heute mit einem Avocado-Omlett, weiter gings mit Doughnuts, dann gabs Cheesus und zum Abschluss haben wir eine Box Koriander-Bohnen-Curry aufgegessen 🙂 Es gibt hier an vielen Plätzen die auf den Bildern zu sehenden Foodcarts. Jeder der Wägen bietet andere Speißen aus anderen Ländern, man müsste alleine fürs Durchkosten eine Woche bleiben. Oder wiederkommen 😉
Morgen gehts wieder in Richtung Norden.
Uns gehts super gut,
Paul und Christina
Fohe Ostern!
Wir wollen euch allen zusammen auf diesem Wege frohe Ostern wünschen!
Esst Schinken für uns mit 😉
Olympic National Park
Am nächsten Tag putzmunter ausgeschlafen haben wir uns schon sehr früh auf den Weg zum Hurricane Ridge im Olympic National Park gemacht, aber nix da, um 8am sind die noch nicht einsatzfähig. Wir mussten uns bis 9am die Zeit vertreiben, also sind wir zu einen anderen exotischen Ort gefahren, von dem man sagenumwobene Geschichten im Internet liest, wir waren bei „Walmart“!
Ja, es gibt die elektrischen Fahrzeuge, mit denen man im Markt herumfahren kann wirklich, wir haben sie ohne Einkauf sehr schwer beladen gesehen! Davon gibt es aus ästhetischen Gründen keine Fotos… Neben Hotdog-Slic’rn und meterlangen Bacon-Regalen gibt es da wirklich alles.
Um 9:15 (solange hat es gedauert, durch den Laden zu schlendern und bei einem Drive-Thru Coffeshop einen Kaffee zu holen 😉 wurden wir dann in den National Park gelassen. Oben hatte es -3°C… und Schnee. Die Aussicht war toll, man sah bis Kanada! Und wir haben einen Schneemann gebaut 😉
Dann ging es weiter nach Forks, wo wir Vampire und traurige Mädchen gesucht aber nicht gefunden haben. Beim dortigen Drive-Thru Coffeshop (wir lieben die Dinger) haben wir uns sofort – nur für euch liebe Mitleser, die ihr ja alle Twilight liebt – nach den Drehorten erkundigt, um sie für euch zu fotografieren, allerdings wurden wir etwas genervt zum lokalen Ortsschild geschickt, um dieses Abzulichten. Mehr Tipps konnte oder wollte man uns nicht geben. Allerdings haben wir einen Shop gefunden, der Twilight-Feuerholz verkauft und wir sahen Bellas Auto!!!!!
Weiter gings zur Hall of Mosses im Hoh Rain Forest. Dafür mussten wir 18 Meilen auf einer gut befahrbaren Straße in den Regenwald fahren. Wahnsinn, wie groß die Bäume dort sind und wie das Moos diese bedeckt!
Das dritte Highlight neben den Bergen und dem Regenwald sind die tollen Strände des Parkes. Den Ruby Beach haben wir uns etwas genauer angesehen.
Danach fuhren wir weiter nach Aberdeen, wo wir übernachten wollten. Beim Tanken wurde uns allerdings davon abgeraten, so sind wir gleich weiter nach Centralia gefahren, da es hier schönere Motels gibt und wir haben ein wirklich tolles gefunden!
So, da sind wir jetzt und gehen jetzt doch recht müde schlafen.
Uns gehts super!
Christina und Paul
Weg nach Port Angeles
Hallo liebe Mitleser,
unser Mietauto funktioniert SPITZE! Wir haben einen Kia Soul bekommen, der gerade mal 74km am Tacho hatte, als wir ihn übernommen hatten, wir sind also die ersten Mieter 🙂 Wir mögen den Wagen, er fährt sich ganz gut, an die Automatik haben wir uns nach wenigen km gewöhnt und für zwei Personen hat er die perfekte Größe.
Der Weg von Vancouver nach Port Angeles führt zwangsläufig über eine der Grenzstationen in die USA, somit war der erste Weg mit dem Auto von Vancouver zur südlich gelegenen Border Controll Station Peace Arch. Wir mussten erst mal 1,5h im Stau stehen, da recht viel los war, der eigentliche Grenzübergang war allerdings sehr flott erledigt und ist ohne Probleme vonstattengegangen. Nach Recherchen im Internet haben wir mit sehr unfreundlichen Beamten gerechnet, aber ganz im Gegenteil, wir haben mit sehr netten Personen zu tun gehabt, die uns ohne großes Tamtam über die Grenze gelassen haben.
Den restlichen Weg nach Port Angeles wollten wir uns durch eine Fährfahrt um ca. 30 Meilen verkürzen, allerdings mussten wir am Hafen erfahren, dass (wegen der Osterfeiertage) alle Fähren an diesem Tag in der Gegend ausgebucht waren… Aus einer 30 Meilen Abkürzung wurde so ein Umweg von mehr als 260 Meilen… statt um 5pm waren wir um 11pm in unserem Motel… Das war allerdings sehr nett, sauber und bequem :)… Als Entschädigung sind wir jedoch bei Sonnenuntergang unter Seattle durchgefahren, was wirklich toll war.
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