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Island

Auf Wiedersehen Island

Schön wars, wir möchten vielleicht auch noch einmal diese Insel besuchen, aber alles muss mal ein Ende haben 🙂

Mit dem folgenden Anblick hat sich die Insel von uns verabschiedet:

 

Man kann die Eruption beim Vulkan Bardabunga sehen, zwar aus einiger Entfernung, aber sie ist sehr gut erkennbar.

Liebe Grüße und bis zum nächsten Jahr, mal sehen was da so kommen wird 🙂

Paul und Christina

Dem Regen entflohen

Heute hat unser Tag nach einer sehr stürmischen Nacht in Hellissandur sehr verregnet begonnen. Die Sicht war auch nicht gerade berauschend (besser gesagt man hat einfach fast gar nichts gesehen), deshalb haben wir den Ort, den wir heute Abend erreichen wollten schon um ca 14 Uhr erreicht.

Dennoch haben wir heute Vormittag zwei hübsche Leuchttürme gesehen – einen kleinen und einen recht großen – und haben für den kleinen die wohl aufregendste Schotterstraße unseres Urlaubs passieren müssen. In der Nähe des großen Leuchtturms haben wir dann von Elfen benutzte Kirchen gesehen, im Wesentlichen waren es zwei imposante Felsen, die wie Säulen in der Brandung des Meeres stehen.
Um 14 Uhr haben wir dann nach einem leckeren Mittagessen in Borgarnes unseren Plan über den Haufen geworfen und sind zu Europas größter heißen Quelle gefahren.

Das war die beste Idee des Tages, prompt hat der Himmel aufgerissen und die Sonne kam raus. Die Quellen waren auch toll! Und wir haben dort Erdbeeren gekauft, die in, mit heißem Wasser der Quellen beheizten, Gewächshäusern gedeihen und diese waren sogar überraschend gut. Das war übrigens in Deildartunguhver.

Dann haben wir wiedermal  Wasserfälle gesehen und sie waren wie immer wunderschön! Sie haben Barnafoss und Hraunfossar geheißen.

Und in Husafell übernachten wir auf einem wirklich schönen Campingplatz.

Wir genießen unsere zweitletzte Nacht.

Liebe Grüße
Christina und Paul

Über 1500 km Westfjörde (bis jetzt)

Am 1.9. hat eine neue Ära des Reisens begonnen, um 17:30 wurde uns unser wunderbarer Chevrolet Cruze Kombi übergeben. Gebucht haben wir einen Wagen, der kleiner sein sollte als ein Polo, doch durch etwas Glück und der Tatsache, dass unsere reservierte Autoklasse nicht verfügbar war, haben wir halt ein größeres Auto bekommen. Nach der Übernahme haben wir uns sofort in Richtung Norden aufgemacht.

Nach der ersten Nacht in Borðeyri haben wir uns das Hexenmuseum in Hólmavik angesehen. Sehr zu empfehlen, es ist zwar klein, aber wirklich gut gemacht!
Der Weg dorthin hat uns wiedereinmal gezeigt, wie schön Island sein kann. Das Wetter war wieder super gut und direkt am Meer den Fjörden entlang zu fahren hat auch seinen Reiz. Nach maximal 5 Kurven ändert sich die Landschaft und zeigt dir eine neue Seite Islands. Und Schafe :), viele Schaaaaafe. Dumme Schafe und auch kluge Schafe. Welche Sorte man vor sich hat, erkennt man anhand der Ausweichtechnik des Schafes.

Am Ausgang des Dorfes Hólmavik haben wir zwei Tramper aufgelesen und sie den Rest des Tages mitgenommen. Nach unserem Trampingversuch zum Dettifoss wissen wir, wie hart das sein kann, deshalb konnten wir nicht anders. Das war ein ganz nettes Pärchen aus Prag und wir sollten sie nicht das letzte Mal mitgenommen habe.

Die Schwimmbäder in Island sind ja sowieso fein, findet man allerdings drei beheizte Hotpots mit Dusche mit Blick aufs Meer neben der Straße, in die man einfach so hinein hüpfen darf, ist das was ganz, ganz, ganz wahnsinnig Geniales! Dieses hier haben wir in Drangsnes gefunden.

An diesem Tag haben wir auch Robben in Fjorden gesehen

Die nächste Nacht haben wir in Súðavík verbacht, ein ebenso nettes Dörfchen mit einer Polarfuchsausstellung in einem Arctic Fox Center (mit einem echten Polarfuchs – Waisenkind Freddy), die wir auch besucht haben.

Weiter gings nach Suðureyri, einem kleinen Fischerdörfchen leider ohne Fischladen… das hat uns doch etwas enttäuscht, deshalb haben wir uns unser fischiges Abendessen dann in Ísafjörður, der größten Stadt der Westfjörde, kaufen müssen. Der Weg zwischen Ísafjörður und Suðureyri war sehr spannend, da wir durch einen größtenteils einspurigen Tunnel mussten. Bei Gegenverkehr gibt es aber genug Ausweichmöglichkeiten.

Weiter gings nach Pingeryi, wir sind am Weg dorthin aber noch wegen einer kleineren Wanderung stehen geblieben. Das hat zu einer sehr guten Unterhaltung mit zwei Münchnern geführt und uns ein leckeres, österreichischens Bier fürs Abendessen beschert.

In der folgenden Nacht haben wir dann Polarlichter gesehen! Das war der Wahnsinn! Weiße, sich bewegende Bänder, die sich über den Himmel gestreckt und uns zum Staunen gebracht. Bei längerer Belichtung wurden sie sogar grün :).

Am nächsten Morgen haben wir uns den kleinen, aber feinen botanischen Garten Skrudur angeschaut. Der wurde 1909 angelegt und lädt zum Verweilen ein!

Weiter gings zum wunderschönen Wasserfall Dynjandi. Das war zwar nicht der erste Wasserfall, den wir in den letzten Wochen gesehen haben, die gibts hier doch etwas häufiger zu bestaunen, aber so einen haben wir bis jetzt noch nicht gesehen. Es handelt sich eher um ein ganzes Netzwerk von Wasserfällen, die sich auf beeindruckende Art und Weise den Berg hinabstürzen. Das einzig Anstrengende an dem Wasserfall war die Schotterstraße dorthin, die Anfahrt und Weiterfahrt hat Stunden gedauert, wurde aber mit dem schönsten Schwimmbadbesuch der Reise in Patreksfjörður belohnt (wir waren nämlich die einzigen Gäste) .

Von dort sind wir zum westlichsten Punkt Europas gefahren! Wuhu, ja, wir waren dort, yay!

Nach einer Übernachtung mit Frühstücksbuffet in Flókalundur sind wir an Bjarkalundur, der Eingang zu dem größten Elfenpalast der Westfjörde, vorbeigefahren. Im Wesentlichen ist das ein Berg aus Basaltgestein , der eine besondere Form hat. Wir haben die Westfjorde verlassen und uns auf die Reise nach Snaefellsnes gemacht. Wir haben dort eine Pause in Stykkishólmur (der größte Ort auf der Halbinsel Snaefellsnes) eingelegt, uns den Naturhafen und den Leuchtturm angesehen und unsere Essensvorräte aufgefüllt.
Zwei Spaziergänge und unzählige Eindrücke später sind wir in Hellissandur angekommen, wo wir auch auf einem Campingplatz mitten in einem alten Lavafeld übernachtet haben.

Uns geht es nach etwas mehr als 1400 km im Auto noch immer und auch weiterhin super toll gut. Leider geht der Urlaub langsam zu Ende, aber irgendwann muss ja Schluss sein…

Liebe Grüße
Christina und Paul

Nachtrag Reykjavík

So, in letzter Zeit sind wir euch ja einiges schuldig geblieben!

Wie wars in Reykjavík? 60% toll, 40% verregnet.. Es hat wirklich viel geregnet und sehr stark. Wir mussten sogar einmal in der Früh unser Zelt umstellen, da wir in einem kleinen See aufgewacht sind. Rund um unser Zelt ist das Wasser ca. 3 cm hoch gestanden, aber unser Zeltboden hat gehalten und wir sind trocken geblieben.
Wir haben sogar noch eine Stadtführung gemacht, obwohl man den Guide wegen dem Sturm und dem Regen fast nicht verstanden hat.. Aber wir haben so ein Wetter ja gerne 🙂 (nur Gott sei Dank nicht den ganzen Urlaub)

In den restlichen 60% haben wir uns zum Beispiel Reykjavík von oben angeschaut. Man kann gemütlich mit dem Lift auf den Kirchturm der großen Reykjavíker Kirche fahren und hat den wahrscheinlich besten Überblick über die Stadt. Dann haben wir uns noch das Konzerthaus genauer angesehen. Das Gebäude ist wirklich einmalig, wir haben bisher kaum Vergleichbares gesehen. Ansonsten sind wir wie immer durch die Stadt gelaufen und haben uns umgesehen.

Zum 2. Mal Reykjavik

Nun sind wir einen oder zwei Tage früher in Reykjavik als geplant. Wir erkunden die Stadt und haben uns für die letzte Woche ein Mietauto gebucht, um ein bisschen Richtung NO zu fahren. Leider fahren dort kaum Busse hin.

Und natürlich gehts uns BESTENS!

Liebe Grüße
Paul und Christina

Vestmannaeyjar

Die Fahrt mit der Fähre nach Heimaey (die größte Insel des Vestmannaeyjar-Archipels) war nicht sehr aufregend, die Rückfahrt allerdings war wild und wackelig…

Eigentlich wollten wir hier mindestens 3 Nächte verbringen, doch der Wind wollte es anders. In der ersten Nacht war es windstill, wir haben uns schon gewundert, denn das haben wir so nicht erwartet. Die Inseln sind ja eigentlich für starke Winde bekannt. Im Laufe des zweiten Tages hat dieser dann auch aufgefrischt und uns und unser Zelt in der zweiten Nacht fast weggeweht. Am Nachmittag kamen wir zurück zum Zelt und mussten mit Erschrecken feststellen, dass der Wind nicht nur stärker wurde, sondern auch die Richtung geändert hatte, somit mussten wir in Windeseile (^^) unser mobiles Hotel ab und an anderer Stelle wieder aufbauen. Die Nacht war dann so wild, dass sich Christina die Ohren zu halten musste, um einzuschlafen. Mich (Paul) hat nur meine Freundin aufgeweckt, die mir immer wieder berichtete, dass sie der Wind mal wieder weckte. Angeblich wurde der Wind in dieser Nacht über 60 km/h schnell…

Nach der Nacht haben wir uns entschieden, doch etwas früher als gedacht nach Reykjavík zu fahren, da der Wind noch stärker werden sollte, zudem wurden wir bei unserer Wanderung vom Wind (gefühlt) fast die Klippen runtergeweht. Am Weg zum Hafen haben wir noch das 50 Jahre alte Aquarium besucht, indem auch ein 2 Jahre alter Puffin lebt, der ohne menschliche Hilfe wahrscheinlich nicht überlebt hätte. Der kuschelt gerne und kackt überall hin 🙂

Am Tag sind wir auf der Insel herumgewandert und haben die wahrscheinlich beste Fischsuppe (bisher auch die einzige) unseres Urlaubs gegessen.

Die Insel ist toll und auf alle Fälle lohnt es sich ein paar Tage dort zu verbringen, sich über die Geschichte zu informieren und  Wanderungen zu unternehmen.

Allen, die unseren Blog fleißig lesen wünschen wir ein warmes, sommerliches Wochenende, bei uns steht Sturm und heftiger Regen auf dem Wetterplan.

Vík und viele Wasserfälle

Vík ist die südlichste Siedlung Islands, da haben wir gestoppt und eine Nacht verbracht.

Vík ist ein hübsches kleines Dörfchen mit einem richtig schwarzen Strand. Der ist wirklich schwarz. Und was ganz arg aussieht ist, wenn die Gischt der Wellen zum Strand gespült wird. Schwarz-weise wunderschöne Eindrücke entstehen so.

Hier haben wir auch die Papageientaucher gesehen und wie immer gibt es hier viele Schafe. Und was ganz makaber war, wir haben es mit einer Kannibalenmöve zu tun bekommen…

Am Weg zu unserem Fährhafen Landeyjahöfn haben wir wiedermal sehr schöne Wasserfälle gesehen (Skogarfoss und Seljalandsfoss),  Seljalandsfoss konnte man umrunden, (das fallende Wasser) das war schon recht cool.

Alles paletti hier im Norden
Christina und Paul

Skaftafell und die Eisberglagune

Nach Höfn hat uns unser toller Buspass mit dem Bus nach Skaftafell am Fuße des Vatnajökull, man könnte fast sagen wir befinden uns in der Zange zweier seiner Gletscherzungen (mit viel Phantasie und aus dem Weltall gesehen).

Am Weg hierher haben wir gemeinsam mit ein paar Eisbergen im Jökulsárlón gefrühstückt und Kaffee getrunken. In dieser Lagune wurden schon ganz schön viele Filme gedreht, für einen wurde sie beispielsweise komplett eingefroren.
Wir haben die Lagune sogar ein zweites Mal besucht und zwar hat es ein riesiges, von den freiwilligen Rescue Teams Islands organisiertes Feuerwerk gegeben. Es wurden ca. 45 Minuten lang Knallkörper in den Himmel geschossen. So etwas hatten wir bis jetzt noch nicht erlebt! Wir waren auch nicht die einzigen Zuseher, es waren 100te Menschen vor Ort und haben das Spektakel bejubelt. Der Eintrittspreis von 1000 Kronen (ca. 7€) kommt direkt den lokalen Teams zugute ☺.

Ansonsten wandern wir hier sehr viel. Wir haben zum Beispiel den Berg Kristínartindar in einer 6,5 stündigen Wanderung erklommen, wobei das allerletzte Stück eher bergsteigen als wandern war.

Wir hatten nach langer Zeit wieder mal ein bisschen Regen, war ganz ungewohnt bei unserem bisherigen Wetterglück.

Heute gibts zum Schluss noch ein kleines Ratespiel:
Für welchen Film wurde die Lagune Jökulsárlón eingefroren und wie wurde das gemacht?
Der erste von euch, der die richtigen Antworten per Kommentar postet bekommt eine Überraschungspostkarte zugeschickt.

Uns gehts spitze, liebe Grüße an die KLEINEN und großen unter euch,
Christina und Paul