Die Fahrt mit der Fähre nach Heimaey (die größte Insel des Vestmannaeyjar-Archipels) war nicht sehr aufregend, die Rückfahrt allerdings war wild und wackelig…
Eigentlich wollten wir hier mindestens 3 Nächte verbringen, doch der Wind wollte es anders. In der ersten Nacht war es windstill, wir haben uns schon gewundert, denn das haben wir so nicht erwartet. Die Inseln sind ja eigentlich für starke Winde bekannt. Im Laufe des zweiten Tages hat dieser dann auch aufgefrischt und uns und unser Zelt in der zweiten Nacht fast weggeweht. Am Nachmittag kamen wir zurück zum Zelt und mussten mit Erschrecken feststellen, dass der Wind nicht nur stärker wurde, sondern auch die Richtung geändert hatte, somit mussten wir in Windeseile (^^) unser mobiles Hotel ab und an anderer Stelle wieder aufbauen. Die Nacht war dann so wild, dass sich Christina die Ohren zu halten musste, um einzuschlafen. Mich (Paul) hat nur meine Freundin aufgeweckt, die mir immer wieder berichtete, dass sie der Wind mal wieder weckte. Angeblich wurde der Wind in dieser Nacht über 60 km/h schnell…
Nach der Nacht haben wir uns entschieden, doch etwas früher als gedacht nach Reykjavík zu fahren, da der Wind noch stärker werden sollte, zudem wurden wir bei unserer Wanderung vom Wind (gefühlt) fast die Klippen runtergeweht. Am Weg zum Hafen haben wir noch das 50 Jahre alte Aquarium besucht, indem auch ein 2 Jahre alter Puffin lebt, der ohne menschliche Hilfe wahrscheinlich nicht überlebt hätte. Der kuschelt gerne und kackt überall hin 🙂
Am Tag sind wir auf der Insel herumgewandert und haben die wahrscheinlich beste Fischsuppe (bisher auch die einzige) unseres Urlaubs gegessen.
Die Insel ist toll und auf alle Fälle lohnt es sich ein paar Tage dort zu verbringen, sich über die Geschichte zu informieren und Wanderungen zu unternehmen.
Allen, die unseren Blog fleißig lesen wünschen wir ein warmes, sommerliches Wochenende, bei uns steht Sturm und heftiger Regen auf dem Wetterplan.








