Wellington, länger als erwartet

Hallo mal wieder,

wir sind in Wellington. Das Wetter war die letzten Tage sehr stürmisch und wechselhaft, daher wurde unser Aufenthalt hier unfreiwillig um ein paar Tage verlängert. Grund, die Fährlinien zwischen den Nord- und Südinsel (Cook Straße) verkehrte Donnerstag und Freitag nicht, da es angeblich bis zu 13m hohe Wellen gab und es zu gefährlich gewesen wäre – 13 Meter hohe Wellen sind wohl auch zu viel für große Schiffe. Am Samstag waren alle Fähren ausgebucht, so haben wir uns einen Platz für Sonntag in der Früh ergattern können.

Der Weg nach Wellington war aufregend. Die Küstenstraße ging nur ein paar Meter über dem Mehr entlang. Bei jeder größeren Welle hatte man das Gefühl die Scheibenwischer einschalten zu müssen 😉

Positiver Nebeneffekt: wir hatten anstatt eines Tages nun 3 Tage um Wellington kennen zu lernen…. eine der besten Fügungen bisher. Wellington ist nicht nur als Stadt sehr schön, sondern bietet auch kulinarisch wahnsinnig viel! – Genau nach Pauls Geschmack.  Wir waren am Freitag auf einem Night Market mit unheimlich vielen Essensständen –  überall gab es was anderes zum Essen. Meist asiatisch und wahnsinnig lecker! Am Samstag haben wir dann den Capital Market entdeckt….. Paul würde am liebsten sofort hier einziehen.. Viele Stände mit unterschiedlichsten Gerichten, besonders erwähnenswert sind die Chinesischen Crepes – das wahrscheinlich beste asiatische Gericht der letzten Monate!

Neben dem Essen haben wir uns in Wellington in den letzten Tagen auch die Weta Caves angesehen. Dabei handelt es sich nicht um eine Höhle, sondern um ein sehr bekanntes Film Studio aus Neuseeland. Weta hat die „Herr der Ringe“ Filme mitgestaltet, bei den Avengers mitgewirkt, die Chroniken von Narnia zum Leben erweckt, Avatar erschaffen und noch an vielen weiteren Filmen mitgewirkt.

Die Stadt an sich ist wunderschön. Vom Mount Victoria aus überblickt man große Teile der Stadt samt dem kleinen Flughafen, auf dem, trotz des fürchterlich schlechten Wetters sehr viel los war. Hätte das Wetter nicht mit Hagel am Mt. Viktoria auf uns reagiert, wären wir da sicher länger als 15 Minuten verharrt 😉 Der Stadtkern ist sehr überschaubar und damit super zu Fuß zu erkunden. Das Museum von Neuseeland „Te Papa“ ist sehr groß und frei zugänglich und so haben wir uns dort eine Zeit lang vor dem Sturm und Regenwetter versteckt. Dann sind wir mit unseren Regenjacken und dem hiesigen Cable Car zum botanischen Garten gefahren und hindurch spaziert.

In und rund um Wellington wurden viele Szenen aus „Herr der Ringe“ gedreht. Einige davon haben wir besucht, allerdings ist davon natürlich nichts mehr all zuviel im Originalzustand. In Rivendell, auch Bruchtal genannt, gibt es noch einen Torbogen der Elbenstadt. Aber auch der wurde nachträglich von der Regionalverwaltung da aufgestellt. Wir waren in den Gärten von Isengard und spazierten durch den Wald, in den die Hobbits im ersten Film vor dem Nazgûl geflüchtet sind.

Wir hatten sehr angenehme Tage hier in Wellington, sind sehr wenig Auto gefahren und übernachteten fast mitten in der Stadt. Alleine wegen den kulinarischen Köstlichkeiten müssten wir hier eigentlich noch länger bleiben… Aber die Südinsel hat auch noch so viel zu bieten, dass wir die Fährfahrt morgen kaum noch erwarten können! Auch wenn Christina auf Schiffen oft seekrank wird…..

Liebe Grüße, Christina und Paul


One Comments

  • Anni und Manfred

    10. September 2016

    Hallo Christina, hallo Paul,

    wir sitzen gerade beim Frühstück und sehen uns euren neuesten Blog an – ihr seid wahrscheinlich schon dabei eine Lokalität für das Abendessen ausfindig zu machen, was aber bei den angebotenen Köstlichkeiten der neuseeländisch-(asiatischen) Küche keine allzu große Herausforderung sein sollte.
    Bei all den von euch geposteten Naturschönheiten könnte man fast neidisch werden nicht auch dort zu sein – aber wir halten uns zur Zeit noch an den Slogan „Österreich ist (auch) schön – komm bleib“.
    Wir warten schon gespannt auf euren nächsten Blog und wünschen euch noch viele schöne und weniger stürmische Tage auf der Südinsel.

    liebe Grüße
    Anni und Manfred

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