Hobbiton

Vor unserem Hobbiton Besuch haben wir uns noch schnell in einem kleinen, gemütlichen Cafe in Matamata gestärkt, denn Paul hat sich French Toast gewünscht, und natürlich auch bekommen :).

Hobbiton ist sehr touristisch, war aber trotzdem eine Muss auf unserem Reiseplan. Wenn man schon mal da ist, kann man ja rein schauen.

Das Dorf, das eigentlich irgendwo im Auenland zu finden sein sollte, ist wunderbar anzusehen und mit vielen kleinen Details geschmückt. Wir waren an dem Tag mit der ersten Besuchergruppe da und hatten so das ganze Gelände fast für uns alleine. Eigentlich ist das ganze kein Dorf, sondern das ehemalige Filmset von den „Hobbit“ und „Herr der Ringe“ Filmen. Unser Guide hat uns mit vielen kleinen Infos zu den Dreharbeiten versorgt. Wir wussten zum Beispiel nicht, dass neuseeländischen Schafe zu neumodisch für Peter Jackson waren, und deshalb eigene Filmschafe aus England importiert wurden… Irre irgendwie. Die Hobbit Holes haben unterschiedliche Maßstäbe, um Hobbits klein und Menschen groß erscheinen zu lassen.

Die Tour hat sich gelohnt, würden wir ein zweites Mal zum ersten Mal in Neuseeland sein, würden wir wieder hier vorbei kommen ☺️

Nach der Tour war Paul natürlich wieder knapp am verhungern… Wie soll es denn auch anders sein – so haben wir einen Stopp im „Blueberry Cafe“ gemacht und uns mit unglaublich leckeren Blueberry Pancakes versorgt!

Grüße ans andere Ende der Welt,
Christina und Paul

Coromandel-Halbinsel

Der neue Tag hat mit einem Käse-Rosmarin-Scone begonnen… Was gibt’s Besseres. Guten Kaffee gab’s natürlich auch. Gut gestärkt fuhren wir dann los in den Tag hinein, rund um die Coromandel-Halbinsel, die Straße ging rauf und runter und wie immer haben sie sich in hunderten Kurven die Küste entlang die Berge hinauf und hinunter gewunden. Man fährt hier (fast) nie gerade aus…

Eines unserer Highlights des Tages war die Cathedral-Cove (Te Whanganui-A-Hei Marine Reserve) – ein wunderschöner Strand am Meer, geteilt durch einen Felsbrocken, nur zu Fuß erreichbar.

Danach ging es weiter zum Hot Water Beach. Unter dem Strand befinden sich heiße Gesteinsschichten, Reste vulkanischer Aktivitäten in dem Gebiet. Aufgrund dessen steigt sehr warmes Wasser durch den Sand zur Strandoberfläche auf. Gräbt man bei Ebbe an der richtigen Stelle ein Loch im Sand, sammelt sich darin das warme (teilweise sogar sehr heiße – je nach dem) Wasser und man hat einen privaten Pool direkt am Meer – wenn da nicht noch viele andere Poolgräber gewesen wären. Lustig wars trotzdem.

Übernachtet haben wir in der Gegend von Matamata an einem Fluss, da haben wir dann unsere ersten Sandfliegen kennen gelernt… Die Mistviecher beißen sehr schnell und die Bisse jucken deutlich mehr als Gelsenstiche- Wir haben uns gleich nach dieser Begegnung auch ein besonders starkes Mittel gegen diese Fliegen besorgt, beim nächsten Angriff sehen wir dann ob es wirkt. They will not bite!!!!

 

Kauribäume und eine lange Fahrt

Hallo ihr lieben Mitleser,

heute waren wir in einem Kauriwald wandern. Wir sind im letzten zusammenhängenden Kauriwald ca. 2 Stunden herum gewandert und haben uns die größten verbleibenden Kauribäume Neuseelands angesehen. Es gibt zwar nicht mehr viele davon, aber groß sind sie trotzdem.

Danach sind wir lange Auto gefahren und sind jetzt auf der Coromandel-Halbinsel, genauer in Thames.

Morgen schauen wir uns diese genauer an und graben uns einen Pool am Hot Water Beach 🙂

Liebe Grüße, Christina und Paul

Whangarei und wir als Höhlenforscher 

Gleich nach der Autoübernahme ging es los in Richtung Norden. An den Linksverkehr haben wir uns schnell wieder gewöhnt. Nur unsere Scheiben wischt Paul öfter als gewollt, dafür blinkt er nicht immer…

Am Weg nach Whangarei haben wir den Einstieg in die Waipu Cave gewagt, genau soweit, dass uns das Wasser gerade nicht in unsere Wanderschuhe oben hinein geronnen ist :). Anders als in Österreich üblich, kann man hier viele Höhlen auf eigene Faust erkunden (ungesichert und unbeleuchtet, auf eigene Gefahr). Das war schon ziemlich aufregend. Der Eingang der Waipu Cave war ziemlich rutschig und nass, wir wurden aber mit unsere ersten Glühwürmchen belohnt. Viele waren es aber nicht.

Nachdem wir unsere erste Nacht auf einem für Camper vorgesehenen Parkplatz in Whangarei verbracht haben (etwas mulmig war uns schon), haben wir von dort aus die nahe gelegenen Abbey Caves besucht. Es gibt einen kurzen Rundgang, der an drei Höhlen vorbeiführt. Diesmal haben wir uns schon viel weiter in die Höhlen getraut und sahen viel mehr Glühwürmchen als noch am Tag zuvor. Die Decke sah fast aus wie die Milchstraße. Christina hat sich in der 3. Höhle übrigens wahnsinnig vor einem Aal (glauben wir) erschreckt und war froh als sie wieder draußen war. In den Höhlen waren wir froh, dass es hier absolut keine giftigen Tiere gibt… Bleiben nur noch die Zombies 😛 …

Danach haben wir uns noch einen tollen Garten angesehen und uns wieder einmal leckeren Kaffee gegönnt. Zum Schluss gabs noch ne Dosis Hundertwasser in Form von Toiletten in der Ortschaft Kawakawa, in der er seinen Lebensabend verbracht hat.

Diesmal haben wir in der kleinen Ortschaft Kaeo übernachtet. Das indische Lokal war der Hammer, so ein gutes Abendessen haben wir da ehrlich gesagt nicht erwartet.

Ganz in den Norden zu Dünen und einen Leuchtturm 

Weiter Richtung Norden bis die Straße endet, nur noch Ozean. Das haben wir uns vorgenommen und durchgezogen (na gut es waren noch ein paar Inselchen in der Ferne erkennbar 🙂 ). Allein die Autofahrt war ein Erlebnis, man fährt stundenlang immer weiter in den Norden, kaum geradeaus, ständig Kurven hinter denen  immer wieder neue Landschaften und Enddrücke lauern (Satte grüne Wiesen, unzählige Kühe und Schafe, meterhohe Farne und Palmen am Straßenrand).

Besonders Beeindruckend waren die Te Paki  Sanddünen auf dem Weg zum Cape Reigna. Man denkt, man steht in der Wüste. Sie zu erklimmen war bei dem trockenen Wetter gar nicht so einfach, aber mit etwas Sand in den Schuhen war das kein Problem.

Weiter ging es mit dem Auto zu unserem nördlichsten Ziel Cape Reinga und dem Leuchtturm dort. Die Aussicht war einmalig, man ist in Neuseeland immer wieder erstaunt wie vielfältig die Natur sein kann… Irre… Nach einen kurzen Walk ging es wieder Richtung Süden.

Zwischendurch sind wir bei einer der Zufahrten des 90 Miles Beach stehen geblieben, mit dem Auto dürfen wir da nicht hin (steht so im Mietvertrag) aber zu Fuß haben wir uns einen kleinen Teil davon angesehen. War auch ganz toll.

Am Weg weiter in Richtung Süden sind wir in Omapere stehen geblieben und haben uns den Sonnenuntergang angesehen… Was soll man sagen… Wahnsinnig schön…

Jetzt übernachten wir auf einem Campground im Waipoua Forest auf einem Campingplatz, (fast????) ganz  alleine, fern jeder Zivilisation, im Kauri(ur)wald….  *grusel*. Morgen schauen wir uns dann die steinalten Kauribäume an.

Achtung: hier noch eine Meldung von Future-Paul: Wir sind unbeschadet aufgewacht. Christina ist in der Nacht nur zur wütenden Mückenmörderin geworden.

Ankunft in Auckland

Hallihallo,

Der Flug nach Auckland war zwar lange, verlief aber sehr ruhig und ging schnell vorbei. Auf Grund unserer allgemeinen Übermüdung haben wir die Stadt anfänglich nicht so prickelnd gefunden. Wir haben natürlich im Zuge unserer Planung gelesen, dass Auckland hügelig ist (bei einer Stadt, die auf ehemaligen Vulkanen erbaut wurde, nachvollziehbar), wurden aber von der tatsächlichen Hügeligkeit überrascht. Gefühlt war unser Hotel ganz oben und alles andere ganz unten. Nach unserem ersten Stadtbesichtigungsversuch gleich nach der Ankunft, haben wir uns eine Mittagsruhe gegönnt, um uns danach wieder in die Tiefen von Aucklands Zentrum zu stürzen.

Am Abend um genau 6 pm Ortszeit haben wir dann das Angus Steak House betreten. Unsere hohen Erwartungen wurden sogar noch übertroffen, denn die zwei von uns persönlich ausgesuchten Steaks schmeckten ausgezeichnet. It was awesome! Einzig das Salatbuffet hätte etwas besser sein können.

Satt und etwas ausgeschlafener kam uns der Hügel am Heimweg  nicht mehr ganz so unbezwingbar hoch vor.

Am nächsten Tag haben wir dann unser neues Zuhause für die nächsten paar Wochen abgeholt. Ein super Gefährt. Groß genug für uns beide und trotzdem perfekt geeignet für Neuseelands Straßen (inkl. Gravel roads).

Auf in Richtung Norden!

A380, 777 und Internet im Flieger

Hello liebe Leute, 

Wir sind unterwegs und treffen in ca. 3h in Auckland ein, endlich. Da wir im Flieger Internet haben, müssten wir gleich den ersten Blogeintrag schreiben ☺️

Vom A380 war Paul etwas enttäuscht… Die Sitze waren enger und unbequemer  als in der 777… Sehr schade, was aber auch an den Emergency Exit-Sitzen liegen könnte (bei denen kann man die Armlehne leider nicht verstellen).  Im Boeing 777 LR hatten wir eine 3er Reihe für uns und kamen so zum Glück noch zu ein paar Stunden Schlaf. 

Bisher verging der relativ lange Flug sehr schnell, da das Filmangebot wirklich umfangreich ist. 

Lustig ist auch, den eigenen Flieger im Flightradar zu verfolgen,  während man drin sitzt und einem die GPS-Position genau im Flieger angezeigt wird. 

Wir freuen uns jetzt schon unheimlich auf das Steak House heute Abend ?, haben uns schon von daheim aus einen Tisch reserviert. 

Liebe Grüße aus über 11000 Metern Höhe, Paul und Christina