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Christina und Paul

Nationalpark Þingvellir


Heute sind wir mit dem Bus von Reykjavík zum Nationalpark Þingvellir [θiŋkvetlir] gefahren.

Sobald man die Stadt verlässt, kommt man auf kleine Landstraße und fährt nach nirgendwo. Es erstrecke ewig weite flache Landschaften umrandet von Bergen, auf denen sich unzählige Schafe tummeln, die auch gerne mal auf die Straße traben. Unser Busfahrer hat sich tierisch über die Schafe aufgeregt, weil er zwei mal doch recht stark wegen ihnen bremsen musste.

Wir campen heute auf einen wunderschönen Campingplatz mitten im Nationalpark Þingvellir. Hier sieht man, dass Island zerrissen wird und sich tiefe Gräben in der Landschaft bilden. Teilweise sind diese mit Wasser gefüllt, das unglaublich klar ist. Christina hat hier auch schon einen versteinerten Troll entdeckt.

Neben Schafen gibt es hier auch viele Gänse. Die sind überall, mal fliegen sie in V-Formation über dich drüber, dann sitzen sie wieder mitten auf der Straße oder verrichten ihre Notdurft am Campingplatz.

Dieser Campingplatz hat keine Küche, deshalb haben wir unseren wunderbar tollen und perfekt funktionierenden Sturmkocher eingeweiht. Es wurde Kaffee, Nudel mit Soße und Grießbrei gekocht! Einfach traumhaft!

Da es gerade schon etwas länger regnet, haben wir etwas mehr Zeit den Blog zu pflegen. Der Regen klingt übrigens herrlich und es ist komplett trocken im Zelt und kuschelig warm im Schlafsack 🙂

Morgen verlassen wir diesen wunderschönen Fleck Erde wieder und sind gespannt was uns erwarten wird.

Reykjavík und der erste Eindruck

Wir sind gut in Reykjavík angekommen und haben gleich unser Zelt aufgebaut und sind eingezogen 🙂
Das unser Zelt toll ist, das haben wir uns ja schon länger gedacht, aber als wir am Campingplatz eine Stadt vom Typ unseres Zeltes gesehen haben (siehe Bild)  waren wir doch etwas überrascht.

Danach sind einmal kurz durch die Stadt gelaufen. Ein schönes kleines Städtchen, man sieht, dass die Stadt recht jung ist, da zum Beispiel die meisten Straßen sehr großzügig angelegt wurden.
Als wir durch die Stadt gelaufen sind, sind wir auf eine Parade gestoßen, die sich als Pride Parade herausgestellt hat. Dieser Umzug zugunsten gleichgeschlechtlicher Paare und Singles war wirklich gut gemacht und unterhaltsam anzusehen.

Was einem hier auch gleich auffällt sind die Autos der Isländer. Viele sind wie wir sie kennen, allerdings gibt es arge Riesenfahrzeuge, meist Jeeps oder umgebaute amerikanische Vans, mit Reifen so breit und groß, da staunt man nicht schlecht!

Windig ist es hier, aber das war zu erwarten.

2 Tage in Kopenhagen

Uns gehts gut in Kopenhagen, besser gesagt uns gings gut in Kopenhagen, in ca. 20 Minuten sitzen wir im Flieger nach Island.

Die Stadt ist wunderbar, belebt, befahrradet, es gibt eine UBahn (Metro),  man hat also alles was man braucht. Ganz toll ist auch, dass man mit Schiffen, die zum öffentlichen Netz der Stadt gehören, herum fahren kann. Das könnten wir (Paul) die ganze Zeit tun.

Unbedingt muss man in dieser Stadt den botanischen Garten besucht haben, der ist wirklich toll. Die Erlöserkirche ist auch sehr zu empfehlen, man kann den Turm erklimmen, außen, sehr abenteuerlich, eher weniger für Menschen mit Höhenangst.

Gefrühstückt haben wir gestern auf einem wunderschönen Friedhof, danach sind wir durch die Stadt gelaufen und haben noch zusätzlich zwei andere Türme erklommen.

Diese Stadt würden wir jedem für einen Besuch empfehlen.

Zum Schluss noch ein paar Bilder.

Liebe Grüße
Christina und Paul

Auf gehts!

Hallo liebe Leser und Leserinnen,

„Auf am Bankerl“ im Bahnhof Wien Mitte schreiben wir unseren ersten richtigen Eintrag und freuen uns auf die nächsten Wochen!

Die zwei werden wir herum schleppen, man glaubt gar nicht,  was da alles hinein passt.
Ein erstes Opfer mussten wir bereits bringen… wegen Gewichtsproblemen wurde unsere Angel zurück gelassen…

Was tut man nicht alles für sein Kreuz!

Noch aus Österreich kommende Grüße,
Christina und Paul

Bald gehts los – nicht mal mehr 7 Tage

Hallo liebe Mitlesende,

es beginnt wieder einmal von Neuem, unser Urlaub steht vor der Tür.

Unsere Vorbereitungen sind schon fast abgeschlossen, wir müssen nur noch unsere Rucksäcke füllen und es kann losgehen.

Viel Spaß beim Mitlesen, den Link zum Blog könnt ihr natürlich gerne weitergeben :)

Liebe Grüße,

Christina & Paul

Bremerhaven

Hallo liebe Leute, mit großer Verspätung melden wir uns doch nochmal und beenden den heurigen Blog.

Wir sind am 11. September nach Bremerhaven gekommen und haben dort mehrere Tage verbracht.

Imke – Mutter von Magnus – hat und mit wahnsinns Mahlzeiten versorgt, während wir uns den Hafen, das Schifffahrtsmuseum und noch vieles Mehr in Bremerhaven angeschaut haben.

Mit Gerd – Vater von Magnus – haben wir Fische geräuchert.

Danach ging es weiter nach Amsterdam.

Dänemark

Fähre nach Stockholm…… Zug nach Hellsinirgendwas….. Fähre nach Dänemark.

Nach einem Tag Zug und Fährfahrten sind wir im Norden von Kopenhagen, in Helsingor, angekommen. Ein hübsches Städtchen mit vielen, kleine und vor allem bunten Häusern. Wirklich sehr kleine bunte Häuser. Und klein. Und bunt. Und klein. Und bunt….. So süß, weil so klein 🙂

Dann sind wir weiter nach Aarhus. Da sind wir jetzt.

Ich glaub wir fahren in den nächsten Tagen weiter nach Hamburg. Aber so genau wissen wir das noch nicht. Jeden Tag ändert sich unser Plan. Es bleibt spannend.

Liebe Grüße
Christina und Paul

Estland und Finnland

Wo haben wir uns in den letzten Tagen herum getrieben?
Wir waren in Estland, Finnland, Schweden und Dänemark.

In Estland haben wir Tallinn besucht und uns die Stadt angeschaut. Eine wirklich tolle Altstadt gibt es da zu besichtigen! Liebevoll renoviert und hergerichtet wirkt der in alte Steinmauern eingebettete Stadtteil fast wie gemalt und lädt zum Spazieren ein. Lustiger Weise steht in der Hauptstadt des zweit gottlosesten Staates der Welt ein Denkmahl, dass im Namen des Kreuzes für den Euro kämpft 🙂 (sagte unsere bis jetzt erste und einzige Stadtführerin)

Dann sind wir weiter nach Finnland, genauer gesagt nach Helsinki. Auch eine tolle Stadt, komplett anders und wieder wahnsinnig toll! Die Finnen sind ein lustiges Volk, die haben uns fast am besten von allen gefallen. Sehr freundlich, immer (ohne zu fragen, ganz von selber) hilfsbereit und nie mürrisch. Und es ist hier fast preiswert 🙂

Dann, nach Helsinki sind wir wieder weiter nach Schweden…..

Unerwartete Routenänderung

Irgentwie gehen uns die Campingplätze aus… In Norwegen machen fast alle städtischen Campingplätze Ende August zu… Und das Wetter ist auch sehr durchwachsen.

Deswegen haben wir die letzten Tage viel Zeit in Nachtzügen verbracht und waren in Bodo, Trondheim und bis heute in Oslo. Oslo (und auch Trondheim) ist super! Da könnte man fast länger bleiben 🙂

Bergen und Stavanger wurden ausgelassen, stattdessen fuhren wir kurz nach Schweden.
In Stockholm sind wir dann in unser nächstes Reisegefährt umgestiegen.
43.500 PS in einer Stahlhülle verpackt haben uns heute Nacht nach Tallinn gebracht. Ihr Name war Baltic Queen.
Und wir hatten hier sogar ein richtiges Bett :-), aber ohne Fenster.
Unser Zelt blieb heute somit eingepackt.

Liebe Grüße aus Estland
Christina und Paul

Lofoten

Mit dem Bus haben wir die Lofoten bereist und es regnete in dieser Zeit sehr viel.

Angefangen hat diese Reise in Narvik, wo wir winkend den Bus zum Stoppen ermutigt haben. Mit diesem einen Bus sind wir dann nach Kabelvog gefahren.
Nach mehreren Stunden haben wir das Dorf dann auch erreicht. Der örtliche Campingplatz wurde sehr schnell gefunden, wir hatten sogar zwei direkt aneinander liegende zur Auswahl.

Am Tag drauf hat sich dann Paul im Fischen versucht. Stundenlang…, aber kein einziger Fisch.
Es wurden sogar noch zusätzliche Köder gekauft…, aber an seinem Glück änderte sich nichts. Es hat kein einziger Fisch angebissen.

Am Tag darauf fuhren wir nach Moskenes, dem kleinen Hafenort fast am Ende der Lofoten, weiter. Auch dort versuchte Paul sein Glück, der erste Auswurf endete fast mit dem Verlust seines neuen, silbernen Köders. Um diesen nicht noch einmal zu riskieren, wechselte er den Platz.

Auswurf…, wieder hakt der Köder, aber diesmal zieht es mehr….. SPANNUNG…., tatsächlich, ein richtig großer Fisch hat angebissen! Beim zweiten Auswurf des Tages hat tatsächlich ein Fisch angebissen.

Dieser Fisch wurde dankend zum Abendessen verspeist. Noch nie hat uns ein Fisch so gut geschmeckt. Ein selbst gefangener, filetierter und zubereiteter Fisch.

Am Tag darauf haben wir die Lofoten wieder verlassen, mit dem Versuch vor Sturm und Regen zu flüchten, jedoch er hat uns weiter verfolgt…..bis Bodo.und fahren nun wieder mit dem Zug über das Norwegische Festland.

Liebe Grüße
Christina und der Fischer Paul