Heute sind wir mit dem Bus von Reykjavík zum Nationalpark Þingvellir [θiŋkvetlir] gefahren.
Sobald man die Stadt verlässt, kommt man auf kleine Landstraße und fährt nach nirgendwo. Es erstrecke ewig weite flache Landschaften umrandet von Bergen, auf denen sich unzählige Schafe tummeln, die auch gerne mal auf die Straße traben. Unser Busfahrer hat sich tierisch über die Schafe aufgeregt, weil er zwei mal doch recht stark wegen ihnen bremsen musste.
Wir campen heute auf einen wunderschönen Campingplatz mitten im Nationalpark Þingvellir. Hier sieht man, dass Island zerrissen wird und sich tiefe Gräben in der Landschaft bilden. Teilweise sind diese mit Wasser gefüllt, das unglaublich klar ist. Christina hat hier auch schon einen versteinerten Troll entdeckt.
Neben Schafen gibt es hier auch viele Gänse. Die sind überall, mal fliegen sie in V-Formation über dich drüber, dann sitzen sie wieder mitten auf der Straße oder verrichten ihre Notdurft am Campingplatz.
Dieser Campingplatz hat keine Küche, deshalb haben wir unseren wunderbar tollen und perfekt funktionierenden Sturmkocher eingeweiht. Es wurde Kaffee, Nudel mit Soße und Grießbrei gekocht! Einfach traumhaft!
Da es gerade schon etwas länger regnet, haben wir etwas mehr Zeit den Blog zu pflegen. Der Regen klingt übrigens herrlich und es ist komplett trocken im Zelt und kuschelig warm im Schlafsack 🙂
Morgen verlassen wir diesen wunderschönen Fleck Erde wieder und sind gespannt was uns erwarten wird.


















Manuel
12. August 2014Schaut sehr idyllisch aus – gfalltma!
Gita
14. August 2014Hallo ihr Beiden, tolle Aufnahmen, sehr schön beschrieben, den Kaffee kann man direkt riechen. lg gita
Hubert
14. August 2014Habt Ihr es schön, bei uns ist gerade Regenzeit. War diese Woche zwei Mal beim Radeln in Norditalien im Regen und gestern zwischen Luschaalm und Petzen ebenfalls. Aber zur Belohnung habe ich mit damm beim Riepl gebratene Steinpilze und einen Radler gegönnt. Gibt’s in Island auch Pilze?
Die Fotos sind sehr ansprechend. Eine Landschaft, in der man wohl gut zur Ruhe kommen und abschlaten kann. Und wie ist das Wohnen im Zelt bei diesen Temperaturen – bei uns ist es trotz miesem Wetter doch etwas wärmer – ? Aber ich denke, dass man sich daran auch gewöhnen kann . . .
Liebe Grüße und alles Gute auf eurer weiteren Reise
Hubert 😉
Christina und Paul
15. August 2014Hey Hubert, Pilze gibt es hier nur wenige (zumindest im Hochland, den Rest kennen wir ja noch nicht) und wenn man einen sieht, dann ist er sehr klein.
Wir hatten schon Minusgrade in der Nacht, aber unsere Schlafsäcke handlen das 😉
Liebe Grüße