Hallo zusammen,
mittlerweile sind wir seit zwei Tagen in Kyoto, ihr wollt wissen, was ist bis dahin geschehen ist?
Es war und ist weiterhin unglaublich heiß, so heiß, dass die Temperaturen in Japans Rekordbücher eingehen und selbst österreichische Nachrichten schon davon berichten. Wir kratzen seit Tagen an den 40°C, lassen uns davon aber nicht beeindrucken 🙂 und passen unsere Pläne einfach an.
In Tokyo haben uns vorgenommen ein paar der wunderbaren japanischen Gärten zu besuchen, haben unseren Rucksack gepackt und sind zum Kaiserpalast aufgebrochen. Da wir noch unser Zugticket für den nächsten Tag reservieren mussten, haben uns aus Richtung Tokyo-Station an die kaiserlichen Gärten angenähert, das war im Nachhinein nicht die allerbeste Idee. Erstens ist der Eingang eher nördlich gelegen, zweitens ist der Weg aus Richtung Osten sehr spärlich beschattet. Man muss viele, viele Meter in der prallen Sonne in Richtung Garten spazieren, hat dabei aber eine grandiose Aussicht auf Tokyos Skyline!
Nach einer großen Portion Vitamin D haben wir uns dazu entschieden einen klimatisierten Ort aufzusuchen und sind zum Tokyo Skytree gefahren. Der ist sehr, sehr hoch – genau 634 Meter! Wir haben uns auf die höher gelegene der beiden Aussichtsplattformen gewagt. In 450m Höhe hat man eine unglaubliche Aussicht auf Tokyo. Es ist fast egal, in welche Himmelsrichtung man blickt, überall stehen Hochhäuser, Hochstraßen, Bahntrassen und man erahnt die unglaubliche Ausdehnung der Stadt Tokyo.
Das war allerdings noch lange nicht das Highlight unseres Tages, nein, nein, nein. Was kann es nur sein? Natürlich, was zum Essen 🙂
Wir waren Sukiyaki essen, in einem Lokal, dass uns von einer Japanerin empfohlen wurde, das etwas abseits lag. Es war sehr sehr lecker und bis jetzt Pauls kulinarisches Highlight. Nach dem Lokal sind wir durch die tolle Einkaufagasse Tagoshiginza geschlendert und haben das Essen verdaut und ein leckeres Kakigori-Eis mit Mangogeschmack genossen. Als „gute Nacht“-Snack gab es eine Tempura-Bowl 🙂
Wir genießen bisher sehr, dass fast alle Esseslokale klimatisiert sind. Klimaanlagen bieten eine tolle Abwechslung zu den hohen Temperaturen draußen.
Und dann… Bye bye Tokyo! Am nächsten Tag sind wir aus Tokyo aufgebrochen und mit dem Shinkansen in Richtung Kanazawa und weiter mit dem Bus nach Shirakawa-go gereist.
Shirakawa-go ist ein in den Bergen gelegenes, sehr ursprüngliches japanisches Dorf. Es zählt zu den UNESCO Weltkulturerben und besteht aus vielen im Bausstil Gasshō-zukuri errichteten Häusern und Reisfelder. Wir haben dort in einem sehr traditionellen Farmhaus gewohnt. Der Tag war nach Tokyo ein war ein unglaublich ruhiger und entspannender Punk unserer Reise, besonders als die Touristenbusse am späten Nachmittag wieder fuhren. Wir haben in Shirakawa-go auch das erste Mal einen Onsen besucht, sind durchs Dorf spaziert und haben uns aufs traditionelle Abendessen gefreut. Es gab Hida Beef 🙂
Von Shirakawa-go ging es am nächsten Tag mit dem Thunderbird weiter nach Kyoto!































Anni und Manfred
25. Juli 2018Hallo,
wir freuen uns über jede Nachricht und sind begeistert von euren ausführlichen
Berichten und schönen Bildern. Es ist kaum zu glauben, dass es so heiß ist – ihr
macht auf den Bildern einen unheimlich entspannten Eindruck.
Das Essen sieht ziemlich lecker aus und wir wünschen euch, dass es bald ein
bisschen kühler wird.
Ganz liebe Grüße aus dem sonnigen Süden (höchstens 30 Grad) und noch eine
schöne Reise wünschen euch die
Maria Saaler