Stewart Island und der Kiwi

Und wieder haben wir ein Schiff gebraucht, um unser Ziel zu erreichen. Diesmal war es aber ein sehr kleines. Die Personenfähre von Bluff nach Oban (Stewart Island) hat sich schaukelnd durch die hohen Wellen der Foveaux Strait gekämpft, zum großen Leidwesen von Christina…

Wir sind aber wie immer gut angekommen und haben sofort begonnen die Insel zu erkunden. Zuerst musste die Unterkunft gefunden werden. Nicht auf vier Räder, sondern auf solidem Untergrund und mit 4 festen Wänden ?.

In der Nacht haben wir unsere Erkundungstour fortgesetzt. Gegen 10 am Abend haben wir uns mit Taschenlampen bewaffnet ins Inselhinterland gewagt um Kiwis aufzuspüren. Zuerst ohne Erfolg. Aber dann, ohne Vorwarnung, direkt am Straßenrand, wurde Paul von einer braunen Kugel erschreckt, die wie aus dem Nichts auftauchte… Eine Sekunde früher war da nichts (behauptet er)….. Voller Adrenalin hat er das Ding dann erkannt! Ein Kiwi! Ein ca. 40 cm hoher Kiwi huschte vor uns auf die Straße und blieb ca 15 Sekunden vor uns stehen. Er drehte sich zu uns, starrte uns kurz an und verschwand dann gelangweilt im Busch und lies uns sprachlos zurück. Da wir ihn nicht blitzen wollten haben wir kein Photo von ihm…

Wahnsinn! Wir haben einen Kiwi gesehen! Am Rückweg zur Unterkunft haben wir noch einen zweiten, weiter entfernten gesichtet, ihn aber nicht genauer bestaunen können. Aber der erste war 20 cm neben uns ☺️ Aufregend!

Am Tag darauf machten wir eine ausgedehnte Wanderung auf der Insel und haben zu unserer Verwunderung mitten am Berg, im Regenwald, im Matsch ein Huhn gefunden… Creepy irgendwie. Am Abend gab’s super leckere grüne Muscheln und noch einen Kiwi-Spotting-Versuch, wir haben aber keinen mehr gesehen nur einen gehört.

Die Schifffahrt zurück zur Südinsel war harmlos, Christina hat sich gefreut ?


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