Der Weg von Gullfoss nach Kerlingarfjöll war keine Asphaltstraße mehr, nein es war eine Schotterpiste, wie sie in den Highlands üblich ist. Wir hatte die ganze Zeit blauen Himmel 🙂 kombiniert mit stärkeren Winden 😑
Wir hatten in der Nacht Temperaturen unter dem Nullpunkt, brrrr das war schon recht kalt.
Der Campingplatz von Kerlingarfjöll liegt unheimlich schön am Fuße eines Gebirges, das zwischen zwei Gletschern liegt und deshalb sehr windanfällig ist. Dementsprechend haben wir unser Zelt mit zusätzlichen Leinen und Steinen etwas windsicherer aufgestellt. In der ersten Nacht hatten wir Glück und es war fast windstill, in der zweiten dafür umso windiger.
In der Gegend haben wir zwei Wanderungen gemacht, eine zu heißen Quellen in den Bergen und eine Rundwanderung entlang eines Flusses und über einen langgezogenen Bergkamm. Die erste war landschaftlich spektakulär, wir hatten immer die Berge vor uns und gingen an dampfenden und nach Eier stinkenden Löchern und Spalten vorbei, die andere hat uns nahe an einen Gletscher gebracht und uns durch die verschiedensten Landschaften der Hochebene geführt und wir mussten zwei mal unsere Schuhe ausziehen und durch „reißende“ Bäche furten.















